Aufbruchstimmung

…Hector strahlt vor lauter Urlaubsvorfreude, aber vielleicht hat er einfach nur extra-gute Laune seit der Wasserschlacht  mit den Jungs von der Waschanlage.

Aufbruchstimmung

Das erste mal werde ich den Innenraum teilen, was für Schrankfächer und Betten gleichermaßen gilt. Das Probeliegen auf dem unteren Bett (= der umgebauten Sitzgruppe) zeigt, dass die Wölbung der Rücklehnen, die in Bettfunktion als Polstermatratze Verwendung finden, keine optische Täuschung ist. Trotz der  leicht unebenen Fläche sollte es aber schlaftauglich sein, im Zweifel wird noch eine Zusatzdecke darüber geworfen. Die maximale Länge geht in Ordnung, vor allem, wenn man die Verbreiterung der vorderen Sitzbank dazu nimmt, so dass eine einzelne Person meiner Statur entweder gerade so gerade längs liegen kann, oder auch leicht diagonal noch etwas Länge hinzugewonnen wird.

Der Stauraum bietet mehr und mehr und mehr als ursprünglich gedacht: Sämtliche Urlaubsklamotten finden Platz in 2 der 4 Schrankfächer + einem der Fächer im Dielenschrank. Die Schuhe, Handtücher, Zusatzdecken, Sofakissen und das Schaffell (vormals im Dielenschrank gelagert) lassen sich locker woanders unterbringen: Besonders das  Bodenstaufach vor der Küche ist sehr ergiebig, so dass dort neben diversem Camping-Zubehör (Stromanschlusskabel, Gummihammer, Spannseile, Werkzeug) auch noch 5 Paar Schuhe und einige der Vorräte Platz finden. Letzteres bietet sich doppelt an, weil der Schwerpunkt tief liegt und das Fach auch bei 30° Außentemperatur angenehm kühl bleibt. Das Verstauen des Klapprads klappt mit jedem Versuch besser, auch wenn das Gewicht von 14 kg nur im Durchschnitt stimmt. Bei praktischer Handhabung ist der Wert recht ungleich verteilt: beim Radeln wiegt es fast nichts (0,5 kg). Trägt man es “am Stück” durch die Gegend, ist es ein Leichtgewicht (gefühlte 5-6 kg). Klappt man es zusammen und verpackt es in der Packtasche, steigt das Gewicht ab dem zweiten Meter sprunghaft auf rd. 25 kg.

Trotz allem Input sieht der Bus nach wie vor auffallend schlank aus, fast leer sogar auf den ersten Blick. Nachdem ich mich versichert habe, dass es nur die eine Schiebetür gibt (und nicht alles auf der anderen Seite wieder herauspurzelt, was man hinein wirft), nehme ich nun an, dass Hector grundsätzlich den Bauch einzieht, wenn jemand hinguckt. Schön, wenn Fahrer und Fahrzeug so gut zusammen passen!

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