Appenzell und: Der Säntis

Nur wenige Tage nach der Rückkehr aus Frankreich geht es wieder zurück, zumindest teilweise: Während Christine zur jährlichen Wanderung aus Westen anreist, machen Hector und ich uns auf den Weg aus östlicher Richtung mit Ziel Appenzell. Allen Vorurteilen (Schweiz!) zum Trotz waren die Beschreibung der Wanderung (Christine und ihr Gespür für schöne Touren) und die fast mittig zwischen Basel und München gelegene Region einfach zu verlockend. Als ich dann noch einen vielversprechenden Campingplatz mit Wellness-Rundum-Angebot fand, war das Ziel besiegelt. Also rein in den Bus, rauf mit dem Lautstärkeregler und ab in die Schweiz.

1_WanderschuhDie Anfahrt beginnt entspannt bis St. Gallen, dann verlasse ich die Haupt-Transit-Strecken und nehme Kurs auf Gais: Bilderbuch-Serpentinen schlängeln sich bergauf und folgen dabei der Bahnstrecke, die in den hochprozentigen (bergauf-) Passagen per Zahnrad zusätzlichen Auftrieb bekommt. Hector muss es allein schaffen, was mit den an Bord befindlichen 130 PS kein Problem ist und auch nicht zu sinnloser Raserei verführt. Die Gegend sieht aus wie aus einer Märklin-Strecke und ich bin bereit, dem Land als Urlaubsregion noch eine Chance zu geben.

2_LandschaftNach der Durchfahrt von Appenzell führt ein schmales Asphaltband stetig und gelegentlich kurvig bergauf. Wie kommen hier eigentlich normal-große Reisemobile, Caravans oder anderes Getier aneinander vorbei?? Die einzige Begegnung während meiner 2,5-km-Anfahrt wird hauptsächlich vom lässig-versierten Fahrer des entgegenkommenden Wohnmobils gemeistert, während Hector sich schlank an den Fahrbahnrand stellt und den Bauch einzieht. Oben angekommen empfängt mich ein durchwürfelter Campingplatz mit akkurat aufgebauten und Hütten-bewehrten Dauercampern einerseits, großen Wiesenflächen für Zelte / Allrad-Mobile / Kleinwagen andererseits sowie ein grummliger Inhaber, der zur Haupt-Essenszeit (er ist zugleich der Küchenchef) stakkato-artig die wichtigsten Informationen herunterrasselt und binnen Sekunden zurück an die Töpfe springt. Für englische Übersetzung sind die Gäste zuständig, was üblicherweise gut funktioniert.

3_CampingKurze Zeit später macht Hector es sich in der Abendsonne am Rande der Zeltwiese bequem. Dank der ziemlich speziellen schweizer Stromversorgung komme ich umgehend in Kontakt mit sämtlichen Nachbarn, die mein Problem zwar nicht lösen können, aber 20 Minuten ausdauernd und hilfsbereit ihre Bordtechnik durchwühlen auf der Suche nach einem Steckdosenadapter. Siehe da, die Schweizer können auch aufgeschlossen und kommunikativ sein, zumindest beim Camping! Die Lösung liegt in der Schublade des Inhabers/Kochs, der die Adapter mit guter Marge an außernationale Blondinen wie mich verkauft.

Endlich fertig eingerichtet sehe ich mich nun genauer um: begleitet von sanft bimmelnden Kuhglocken schweift der Blick auf die umliegenden Berge und Orte: Ebenalp und Gais und satt-grüne Wiesen und würzige Bergwelt und wolkenzerfetzter Himmel und viel Luft. Als kurz darauf Christine ankommt, bringt sie es auf den Punkt: dramatisch und doch lieblich, die Gegend rund um Appenzell vereinigt beides. Der Bergblick bleibt uns im Restaurant des Landgasthofs Eischen erhalten, das völlig zu Recht im Gilde Gourmet Guide aufgeführt wird. Wir schlemmen und genießen und sind leicht überfordert mit dem übereifrigen Service, der unsere angeregte Unterhaltung gelegentlich unterbricht. Macht nichts, wer so kochen kann, darf alles.

4_WanderstartDer nächste Morgen beginnt mit Müsli, Kuhglocken und dem spontanen Erwerb eines (vergessenen) Wanderrucksacks in Appenzell downtown. Nach langem Hin-und-Her und der Befragung mehrerer Einheimischer & Camper wollen wir die Wanderung auf den Säntis versuchen – trotz Hinweisen auf „ausgesetzte Passagen“, „unbedingt schwindelfrei“ und „am Stahlseil gesichert“. Zu unserem Glück parken wir in Wasserauen im Bereich des besten aller Parkplatzwächter, der unsere Ankunft nicht nur freundlich kommentiert, sondern uns mit einer Wanderkarte und akkurater Beschreibung der einfachsten aller möglichen Säntis-Touren den Weg bereitet. An dieser Stelle sei der nachdrückliche Dank ausgesprochen: Lieber Herr P(arkplatz), ohne Ihre Unterstützung hätten wir den Säntisgipfel an diesem Tag womöglich nicht erreicht!

Die Besteigung des Säntis

Ein frisches „vorher“-Bild später geht es bergan und wir starten gleich mit ordentlich Höhenmetern durch den Wald. Der Wasserlauf neben dem stufenartigen Weg ist mehr Wasserfall als Bach und wir bekommen den ersten Eindruck davon, dass 1.650 Höhenmeter eine für uns eine bis dahin ungeahnte Kategorie der Tageswanderung darstellen.

5_WanderungNoch ist alles lieblich, friedlich und entspannt, nicht zuletzt angesichts der urigen Sennhütte am Wegesrand, die bilderbuchartig einen knurrigen Sensenmann und einen deutlich jüngeren Prachtmensch von Senner aufweist. Getreu dem Motto „Die Milch macht’s!“ erfrischen wir uns bei einem Becher Milch und lassen uns vom freundlichen Senner noch ein großes Stück Ziegenkäse für das abendliche Dinner einpacken.Senn4

Senn3Mein Kopf spult ungefragt die „Heidi“-Melodie ab, so idyllisch führt der breite, kurzzeitig sogar ebene Weg durch grunzend-mampfende Kuhherden (Almauftrieb war erst vor einigen Tagen). Um die kitischige Kulisse perfekt zu machen, umwandern wir kurz darauf einen glasklaren, spiegelglatten Bergsee. Wow, was ist das schön hier!

6_BergseeKaum lassen wir den See hinter uns zurück, da haben uns die Höhenmeter wieder fest im Griff. Der Weg wird immer treppenartiger und weiter oben werden wir mit dem Spektakel einer pulsierenden Bergquelle belohnt. Zusätzliche Motivation bietet der Blick zurück: Noch nie haben wir in so kurzer Zeit eine sich so drastisch veränderte Perspektive auf die gerade noch durchwanderten Gegenden erlebt, es ist wie Lift fahren (nur anstrengender)!

7_Quelle 8_RueckblickNach der Hälfte der km-Strecke = einem Drittel der gesamten Höhenmeter erreichen wir das Berggasthaus Mesmer und lassen uns auf eine der Bänke fallen. Am Jägerzaun rund um die Terrasse flattern in allen Farben der Outdoorsaison die verschwitzten Wandershirts der Gäste, was in der frischen Bergluft weder stört noch den Genuss des hervorragenden Röstis mindert.

Gasthaus Mesmer

Gasthaus Mesmer

Frisch gestärkt machen wir uns auf zum nächsten Abschnitt der Wanderung: der Weg wird einsamer, die Pflanzenwelt vielfältiger und der Gipfel scheint bereits in greifbare Nähe zu rücken. Immer steiler geht es voran, wobei sich jedoch die Qualität des Weges immer wieder verändert: mal ist es ein Trampelpfad, der auf einer Seite ungefährlich, aber doch ziemlich steil abfällt, mal windet er sich in engen Serpentinen die Wiesen hinauf und dann verschwindet er für ein ganzes Stück gänzlich unter unserem ersten Schneefeld.

9_BergaufBisher wären uns Wanderstöcke nur im Weg gewesen, weil uns (immer wieder) die Hände zusätzlich Halt geben im Berg-Gekraxel, aber nun auf der meterdicken Schneefläche, wären sie willkommen. Sei’s drum, der Konjunktiv hilft uns nicht weiter, also tasten wir uns vorsichtig heran. Irritierend ist, dass wir offenbar die einzigen / ersten Wanderer sind, die hier entlang wollen: der Schnee weist keinerlei Trittspuren auf. Zunächst hangeln wir uns am Rand zwischen Schneekante und Fels entlang, aber es ist zeitraubend und führt nach einiger Zeit in eine Sackgasse. Mittlerweile kommt uns von oben ein Wanderpaar mit Hund entgegen, die sich in ihrer Richtung – bergab – sachte über das kühle Weiß rutschen lassen. Als es seitlich einfach nicht mehr weiter geht, wechseln auch wir auf die Schneefläche und kraxeln hoch: weit nach vorn gegen die Steigung gelehnt und mit ein wenig Schwung geht es dann doch besser als gedacht, aber die Hürde im Kopf muss genau wie der Schnee an sich erst mal überwunden werden.

Schneefeld4Es bleibt unwegsam und steil und langsam wird uns klar, dass unser Tempo im krassen Widerspruch zu der Zeitvorgabe für diesen Abschnitt steht. Wir versuchen uns gegenseitig zu motivieren und anzutreiben, halten aber auch immer wieder inne für kurze Pausen, um Kraft zu schöpfen für die nächsten Meter. Nach rd. zwei Stunden erreichen wir die „Wagenlücke“, einen Durchbruch im Grat, der uns auf die andere Seite der Bergkette bringt. Während wir erschöpft auf einer provisorischen Bank sitzen, ist der Blick auf den Plan ernüchternd: der mühsam erkämpfte Weg hätte nur 65 Minuten dauern sollen! Wenn wir so weiter machen, ist die Rückkehr in den heimischen Bus für heute unerreichbar…

Wanderung_pNoch während wir uns auf der Bank ausruhen, wandert der Blick umher: zum einen sieht das Wetterschutzhäuschen nicht besonders heimelig aus, zum anderen ist die Aussicht so fantastisch, dass wir nach nur 15 Minuten Erholung den nächsten Abschnitt in Angriff nehmen. Die Tourbeschreibung des Lonely Planet verweist hierfür auf den Gletscher „Gross Schnee“ und „a final zigzagging ascent through the rock (with sections of fixed cable to ease the nerves)“, also haben wir noch einige anspruchsvolle Passagen vor uns. Nach wie vor hoffe ich darauf, dass wir bis 18:00 Uhr den Gipfel erreichen und die letzte Seilbahn ins Tal nehmen können. Zumindest sind wir jetzt schon so nah dran, dass es doch gelacht wäre, wenn wir jetzt noch umkehren müssten!

Wanderung_o

Durchbruch im Grat: Wagenlücke

Kaum brechen wir auf für den letzten Anstieg, schon unterstützen uns äußere Faktoren in unserem Gipfelsturm: eine Gruppe Wanderer kommt von einer Alternativroute heran und erleichtert das Fortkommen. Es ist ein deutlicher Unterschied, ob wir uns allein in schroffer Bergwelt den Weg suchen oder ob wir in einer Karawane von Wanderern einfach mitlaufen. Es folgen zwar noch mehrere Schnee-/Gletscherfelder, aber irgendwie ist der Knoten geplatzt und wir laufen einfach drüber. Nachdem es anfangs so unglaublich schwierig schien, ist es nun, als hätten wir gelernt über Wasser zu laufen: sieht fies aus, geht dann aber doch. Zumal hier mehrere Routen zusammen kommen und die Tritte vorausgegangener Wanderer helfen, so dass wir nur noch selten leicht nach unten wegzurutschen.

Schneefeld1Stoisch überqueren wir Schneefeld über Schneefeld, unterbrochen von felsig-steilen Passagen, bei denen wir wieder froh darum sind, uns mit den Händen zusätzlich halten zu können. Inzwischen entwickelt sich bei uns beiden ein guter Rhythmus und wir fangen an, die Jungs-Wandergruppe vom Bodensee nach und nach zu überholen. Eine gefühlte ganze, tatsächlich jedoch nur halbe Stunde später rückt die Aussichtsterrasse des Säntis so nah, dass wir einzelne Personen ausmachen können und das Klirren der Biergläser zu hören ist. Mein Wander-Ich schaltet auf „Endspurt!“ und Christine zieht lässig mit, so dass wir die Zick-Zack-Serpentinen des letzten Wegstücks kraftvoll in Angriff nehmen. Das Stahlseil funktioniert wie ein Treppengeländer, so dass uns diese als besonders schwierig angepriesene Strecke („absolut schwindelfrei“ angeblich ein Muss) erheblich leichter fällt als der weniger steile, aber sehr freie Abschnitt zwischen Mesmer und Wagenlücke.

In Rekordzeit sind wir oben und fallen uns um 17:03h glücklich in die Arme. Wir, Säntis-Bezwinger, Gipfelstürmer, Supergirl und Wonderwoman!!

GipfelrauschEs ist kalt hier oben und zugig, aber das gleitet an uns ab. Wir schweben auf den Endorphinen der Begeisterung: wir haben es geschafft! Diese Tour!! Mit allen Schwierigkeiten!! Der Säntis ist mit seinen 2.502 m der höchste Punkt weit und breit und so haben wir Weitblick in alle Richtungen. Es ist zu diesig, um den Bodensee klar zu erkennen, aber das Panorama ist dennoch umwerfend. Vor allem der Blick zurück ist der Wahnsinn: da sind wir entlang gekommen. Da unten, weit weg, liegt der Bergsee. Dort der Grat, an dessen Lücke wir auf die andere Seite gewechselt haben. Auch andere Routen sehen wir von hier oben: eine davon führt 2 Stunden am Stück über einen größeren Gletscher, eine andere führt über einen schmalen Grat auf 2.400m Höhe, bei dem es beiderseits schroff in die Tiefe geht – ja, wir glauben gern, dass wir den einfachsten Weg hatten und wir verstehen die Begeisterung für das Wandern am und auf den Säntis. So spannend war noch keine der Wanderungen in meinem Leben und ich war auch noch nie so stolz darauf, einen Gipfel bestiegen zu haben.

Rueckblick4Nachdem wir die Gipfelplattformen in alle Richtungen erkundet und den Blick über volle 360° eingesogen haben ziehen wir am Automaten zwei Tickets zu je 45,- CHF für die Talfahrt. Nebenbei frage ich mich, wie eigentlich das Baumaterial und die Baumaschinen für die Errichtung dieser aberwitzig umfangreichen Gebäude hier herauf geschafft wurden – so bauwütig und teilweise hässlich die technischen und gastronomischen Anlagen auch sein mögen, sie bieten Rettung und Komfort und hätten uns bei verspäteter Ankunft mit Panoramarestaurant und ausreichenden Übernachtungszimmern wohlwollend aufgenommen. Noch vor zwei Stunden war das ein durchaus tröstlicher Gedanke… Nun schweben wir mit der Säntisbahn sanft ins Tal und landen auf der anderen Seite des Berges in Schwägalp.

Bergab1Wir lassen die Wanderung Revue passieren: Abmarsch um 9:30, Ankunft am Gipfel um 17:00, dazwischen 2 fast halbstündige sowie eine lange Pause ergeben eine reine Gehzeit von rund 5 Stunden. Über die Distanz von 9 km und 1.634 Höhenmeter liegen wir genau im Durchschnitt der Beschreibung aus dem Lonely Planet Wanderbuch, das die Route als „medium – hard“ einstuft. Für kletter-unerfahrene Bergbesucher ist sie machbar, aber auch knackig. Zwischen dem Startpunkt Wasserauen und dem Säntis-Gipfel ist der Weg enorm vielfältig, von kitschig-wunderschön bis schroff und (gletscherbedingt) eisig ist alles dabei. Die kleine Käserei ziemlich zu Anfang, die in keiner der Touristeninfos aufgeführt ist, hat sich als die urigste und auf ihre einfache Art auch als die schönste überhaupt entpuppt. Die Qual der Wahl des Mittagsgasthauses können wir nur einseitig beantworten: Es gibt in den tieferen Lagen zwar erfreulich viele Gasthäuser, wir haben jedoch nur das „Mesmer“ ausprobiert, und zwar mit Genuss.

Die Rückfahrt mit 3x Umsteigen, Auto einsammeln und Rückweg zum Campingplatz zieht sich zwar etwas hin, aber schließlich kommen wir erschöpft und glücklich an, stürmen für 1,- CHF die heißen Duschen und legen den Rest des Abends die Beine hoch. Christine hat einen wundervollen schweren Rotwein mitgebracht, der zusammen mit ihren hervorgezauberten Kartoffelchips vorzüglich zum Ziegenfrischkäse von heute Vormittag passt. Die Sonne ist gerade erst untergegangen, als die erste auf der Couch einschläft und den eindrucksvollen Bergtag beendet.

Erschöpfte Wanderer sehen friedlich aus, solange man sie in Ruhe lässt. Zwingt man sie dazu, sich erneut zu bewegen, können sie angeblich sehr ungemütlich werden.

Erschöpfte Wanderer sehen friedlich aus, solange man sie in Ruhe lässt. Zwingt man sie dazu, sich erneut zu bewegen, können sie angeblich sehr ungemütlich werden…

 

Wellness-Camping für Fortgeschrittene

WellnesscampingNach unserer Wahnsinns-Tour vom Vortag haben wir uns am Sonntag Ruhe verdient: obwohl es zu heiß für die Saunalandschaft ist, nutzen wir das Wellness-Angebot des Landgasthofs Eischen. Der kleine Indoor-Pool verfügt über eine Gegenstrom-Anlage, so dass auch auf 8m Länge ein wenig Schwimmtraining machbar ist. Die Glasfronten lassen sich aufschieben für mehr Freibadgefühl, die Sonnenliegen und der Whirlpool im Freien komlettieren unsere Wohlfühl-Oase. Mehrere Stunden genießen wir die kräftige Sonne und die erholsame Ruhe, bis uns der Hunger zum nächsten Programmpunkt treibt. Nur wenige Meter oberhalb unserer Sonnenliegen ergattern wir einen schattigen Terrassenplatz und lassen uns ein weiteres mal von der Küche des Hauses verwöhnen.

 Am Nachmittag und erst nach einem herzlichen Abschied vom köstlich-kochenden Inhaber teilen wir unsere Wege wieder auf nach West (Christine) und Ost (Hector + ich), diesmal in beiden Richtungen staufrei. Zu diesem Zeitpunkt keimt bereits die Idee für die nächste Urlaubsfahrt mit Hector, aber das wird sich alles noch zu gegebener Zeit entwickeln…

 

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